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	<title>Claudia Reimer</title>
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	<description>"Heut' mach ich mir kein Abendbrot, heut' mach ich mir Gedanken." Wolfgang Neuss</description>
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		<title>Weltpremiere: &#8220;Die Flunder &#8211; ein Superheld f&#252;r Hamburg&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 19:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag, d. 14.12.12 um 17:30 hat &#8220;Die Flunder &#8211; ein Superheld f&#252;r Hamburg&#8221;  im Zeise 1 in Hamburg Ottensen Premiere. Karten zum Preis von 5,-€ k&#246;nnen unter flunder(at)brainsmack.de bestellt werden.
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, d. 14.12.12 um 17:30 hat <a href="http://brainsmack.de/flunder/">&#8220;Die Flunder &#8211; ein Superheld f&#252;r Hamburg&#8221; </a> im <a href="http://www.zeise.de/">Zeise 1</a> in Hamburg Ottensen Premiere. Karten zum Preis von 5,-€ k&#246;nnen unter flunder(at)brainsmack.de bestellt werden.</p>
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		<title>Der geheime Garten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 19:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 9.11.2012 bis 27.1.13 spiele ich die Haush&#228;lterin Mrs. Medlock im Theater f&#252;r Kinder in Hamburg.
Die genauen Auff&#252;hrungstermine gibt es hier.
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 9.11.2012 bis 27.1.13 spiele ich die Haush&#228;lterin Mrs. Medlock im <a href="http://www.theater-fuer-kinder.de/">Theater f&#252;r Kinder</a> in Hamburg.</p>
<p>Die genauen Auff&#252;hrungstermine gibt es <a href="http://www.theater-fuer-kinder.de/de/110548-Vorstellungsplan">hier</a>.</p>
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		<title>Island</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Von all den Pl&#228;tzen, die ich bisher gesehen habe, ist Island mein pers&#246;nlicher Favorit. Und ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum?
Das erste Mal betrat ich isl&#228;ndischen Boden in Akyreiri. Und mir verschlug es sofort den Atem!
Da liegt die kleine Stadt vor einem und rechts und links davon ist&#8230; Landschaft. Unverbaute, unendliche Landschaft.
Der Himmel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von all den Pl&#228;tzen, die ich bisher gesehen habe, ist Island mein pers&#246;nlicher Favorit. Und ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum?</p>
<p>Das erste Mal betrat ich isl&#228;ndischen Boden in Akyreiri. Und mir verschlug es sofort den Atem!<br />
Da liegt die kleine Stadt vor einem und rechts und links davon ist&#8230; Landschaft. Unverbaute, unendliche Landschaft.<br />
Der Himmel war strahlend blau, es waren 16°C angezeigt und wir hatten uns in unsere Winterjacken gemummelt, nur um sie 5 Minuten sp&#228;ter zu &#246;ffnen: 16° in Island sind nicht vergleichbar mit 16° auf dem Kontinent&#8230; es f&#252;hlte sich an, wie ein warmer Fr&#252;hlingstag und tats&#228;chlich sa&#223;en wir wenig sp&#228;ter auf der Terrasse eines Cafés.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Eindruck dieser wunderbaren Landschaft verst&#228;rkte sich sp&#228;ter noch, als wir die sogenannten „Golden Circle Tour“ machten. Dabei ging es von Reykjavik im Bus erst zum „Thingvellir“, dann zum Gulfoss Wasserfall und zum Abschlu&#223; zu den Geysiren.<br />
Auf dem Weg zum Thingvellir, dem Freiluftparlament der Isl&#228;nder, kamen wir an der Stelle vorbei, wo die Europ&#228;ische und die Amerikanische Kontinentalplatten aufeinander treffen, bzW auseinander driften.<br />
Der Weg zum Thingvellir ist ein schmaler Pfad, der zwischen ca 5m hohen, schwarzen Felsw&#228;nden auf die Ebene f&#252;hrt. W&#228;hrend ich mit Scharen von Touristen hinunter wandere, stelle ich mir vor, wie die Wikinger mit ihren Pferden diese Strecke entlang ritten und h&#246;re in meinem inneren Ohr das Klirren von Metall, das Klappern der Hufen und rauhe Stimmen rufen, bevor sich pl&#246;tzlich -Aaaaah!- die Felsen zu einer weiten Ebene hin &#246;ffnen.<br />
Wo jetzt nur Landschaft ist, lagerten damals alle Isl&#228;nder. Der Thing war einmal im Jahr ihre Versammlung, hier wurde Recht gesprochen &#8211; man kannte damals noch kein geschriebenes Gesetz, am Anfang der Versammlung sagte der gew&#228;hlte Richter, unterst&#252;tzt von 2 Helfern, alle Gesetze auf, vermutlich stand er dabei -wie alle Redner- mit dem R&#252;cken zur Ebene und sprach gegen eine Felswand, die dann seine Stimme reflektierte.<br />
Hier wurden aber auch Ehen geschlossen und alle wichtigen Dinge des sozialen Miteinanders geregelt.<br />
Tats&#228;chlich fand hier auch eine Versammlung statt, als die Isl&#228;nder ihre Unabh&#228;ngigkeit beschlossen. Sie taten dies mitten in den Kriegswirren des Jahres 1944, als sich auf dem Festland niemand so recht f&#252;r Island interessierte, aber sie blieben bis heute unabh&#228;ngig. Nur das Parlament befindet sich mittler Weile unter „Dach und Fach“ in Reykjavik.</p>
<p>Der Weg zum Gulfoss Wasserfall f&#252;hrt uns mitten durch die Landschaft, die ich &#8211; als erkl&#228;rter Vulkanlandschafts-Fan &#8211; hochgradig spannend finde: wie alle Vulkanlandschaften (?) ist sie wellig, die Berge werfen sanfte Falten, manche sind mit Lavastaub bedeckt und schwarz, manche sind moosbewachsen. Dieses Moosgr&#252;n marmoriert in mindestens 7 verschiedenen Schattierungen das Ockerbraun.<br />
Die Fl&#252;sse und Seen sind tiefdunkelblau, es gibt karstige Lavafelder, die mit schwefelgelben Flechten &#252;berwachsen sind und weite, weite gr&#252;ne Ebenen.<br />
Es ist eine „Herr der Ringe“-Landschaft und ich erwarte jederzeit berittene Armeen &#252;ber die H&#252;gel galoppieren zu sehen, stattdessen grasen &#252;berall Islandpferde und Schafe&#8230; ich traue mich nicht, die Augen zu schlie&#223;en, aus Angst etwas zu verpassen.</p>
<p>Der Gulfoss Wasserfall ist unglaublich beeindruckend. Zun&#228;chst sieht man nichts. Lauter flache Landschaft, dann pl&#246;tzlich ein Schnitt, eine Schlucht, ein Flu&#223; und da tobt er! Nicht besonders hoch, aber breit, gewaltig und laut.<br />
In der aufwirbelnden Gischt Regenb&#246;gen.</p>
<p>Die Geysire m&#252;ssen sein, schlie&#223;lich wird Erdw&#228;rme schon lange von den Isl&#228;ndern genutzt. &#220;ber dreiviertel der isl&#228;ndischen Haushalte heizt mit W&#228;rme aus Thermalenergie. Das Spektakel am Geysirfeld: ein kleiner See, knapp 2m Durchmesser, langsam bildet sich in der Mitte eine Blase, die langsam gr&#246;&#223;er wird und dann pl&#246;tzlich Pawammm! schie&#223;t eine Wassers&#228;ule in die H&#246;he!</p>
<p>Im langsam schwindenden Licht geht es zur&#252;ck nach Reykjavik und ich bin erf&#252;llt von Eindr&#252;cken und sicher: hier will ich noch einmal l&#228;nger hin!</p>
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		<title>Eidfjord</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wetter, morgens bew&#246;lkt, klart im Laufe des Tages immer mehr auf und beschert uns einen wunderbaren Sommertag. Mit 22°C leidlich warm, leicht bew&#246;lkt, ein klarer Blick auf die Berge und den Fjord.
Wir entscheiden uns f&#252;r einen Gang die Stra&#223;e am Fjord entlang.
Ruhe.
Eine tiefe Stille, wie ich sie sonst nur vom Gipfel eines Berges kenne. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter, morgens bew&#246;lkt, klart im Laufe des Tages immer mehr auf und beschert uns einen wunderbaren Sommertag. Mit 22°C leidlich warm, leicht bew&#246;lkt, ein klarer Blick auf die Berge und den Fjord.<br />
Wir entscheiden uns f&#252;r einen Gang die Stra&#223;e am Fjord entlang.<br />
Ruhe.<br />
Eine tiefe Stille, wie ich sie sonst nur vom Gipfel eines Berges kenne. Die ab und an vorbeifahrenden Autos h&#246;rt man schon lange bevor sie einen &#252;berholen.<br />
Zwischen diesen kleinen „St&#246;rungen“ zwitschert ab und an mal ein Vogel, das Wasser auf dem Fjord ist fast spiegelglatt, Kanuten ziehen vorbei und wir beneiden sie darum, da&#223; sie die Weite auf dem Wasser genie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>Typisch nordische Holzh&#228;user mit Anlegestelle zu unserer Linken, in einem Garten wachsen saftige Pflaumen in dicken Trauben.<br />
Schlie&#223;lich ein schmaler Strand im Schatten eines Berges und wir halten die F&#252;&#223;e ins eiskalte Fjordwasser. Der Sand ist grob und ich finde Miesmuschelschalen. Etwas weiter ein genau so schmaler Strand mit Sonnenschein. wieder setzen wir uns eine Weile hin. Am gegen&#252;berliegenden Ufer st&#252;rzt ein Wasserfall in die Tiefe, einer von diesen typisch norwegischen Wasserf&#228;llen, die so unglaublich schmal und wenig beeindruckend aussehen, aber sein Rauschen h&#246;ren wir bis zum Strand.<br />
Die Aussicht macht allen typischen kitschigen Postkarten kr&#228;ftig Konkurrenz. </p>
<p>Wie mu&#223; es sein, hier zu leben? In einem dieser roten Holzh&#228;user, die man ab und an irgendwo am Ufer oder am Hang sieht, kilometerweit von jeglicher Zivilisation entfernt?<br />
Wie &#252;bersteht man die Winter wenn es den ganzen Tag dunkel ist und man nicht mal eben einkaufen fahren kann?<br />
Gibt es im norwegischen ein Wort f&#252;r Nachbarschaftsstreit?</p>
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		<title>Hop on &#8211; and never off!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In jeder Stadt wird einem mittler Weile mindestens eine &#8220;Hop on-hop off&#8221;-Tour angeboten. Die Modalit&#228;ten sind unterschiedlich, aber man zahlt f&#252;r so einen Bus eine gewisse Summe und kann &#8211; je nach Gr&#246;&#223;e der Stadt &#8211; den ganzen Tag (oder l&#228;nger) damit herum fahren, verschiedene Strecken w&#228;hlen, aussteigen und wieder einsteigen&#8230; wenn, ja wenn denn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Stadt wird einem mittler Weile mindestens eine &#8220;Hop on-hop off&#8221;-Tour angeboten. Die Modalit&#228;ten sind unterschiedlich, aber man zahlt f&#252;r so einen Bus eine gewisse Summe und kann &#8211; je nach Gr&#246;&#223;e der Stadt &#8211; den ganzen Tag (oder l&#228;nger) damit herum fahren, verschiedene Strecken w&#228;hlen, aussteigen und wieder einsteigen&#8230; wenn, ja wenn denn genug Platz im Bus ist. </p>
<p>Meine erste Erfahrung mit einem dieser Gef&#228;hrte war recht ungew&#246;hnlich: wir waren in Lissabon und w&#228;hlten die „Greyline“, die 3 verschiedene Strecken anbietet: die rote f&#252;hrt bis nach Belem, die blaue geht ins Barrio Alto und bis zum Expo-Gel&#228;nde und eine gr&#252;ne Tour soll zum Castell und durch das Alfama Viertel f&#252;hren. Diese Tour wird mit kleinen Bussen durchgef&#252;hrt, die besser durch die kleinen Gassen passen.<br />
Wir w&#228;hlten die blaue Tour, allerdings hatte unser Bus anderes vor: statt ins Barrio Alto abzubiegen, fuhr er weiter geradeaus die Strecke entlang, die wir schon mehrfach in anderer Richtung in die Stadt genommen hatten&#8230; am Torre de Bèlem drehte der Bus endlich und fuhr Richtung Innenstadt. Als wir dort an einem der Knotenpunkte auf die andere Linie umsteigen wollten wurde uns mitgeteilt, dies sei die blaue Linie. Auf unseren Einwand, da&#223; wir aber gerade die rote Strecke gefahren seien, wurde nicht weiter eingegangen.<br />
So blieben wir also sitzen um dann, nach einer Schleife durch das Expo Gel&#228;nde, im Zentrum zu versuchen auf die gr&#252;ne „Castle-Line“ umzusteigen. Die Busse fuhren im Halbstundentakt und wir mussten nach 3 vergeblichen Versuchen aufgeben, da die Busse hoffnungslos &#252;berf&#252;llt waren und es keinen Anschein machte, als ob sich dies bessern w&#252;rde&#8230;<br />
Immerhin haben wir an diesem Tag von Westen bis Norden die Stadt durchquert und Einiges gesehen.</p>
<p>In New York w&#228;hlten wir f&#252;r 50,-$ das Drei-Tage-Ticket von &#8220;City Sights&#8221;, man bietet mehrere Strecken an: Up-Town, Down-Town, Brooklyn sowie eine Lichter-Fahrt mit einem Schiff.<br />
Der Ticketverk&#228;ufer versichert uns, da&#223; man ganz bequem die Downtown-Tour machen und dann zur Brooklyn Tour umsteigen k&#246;nne. Kaum sitzen wir aber im Bus, sagt der Reiseleiter, nein, nein die Brooklyn-Tour w&#252;rde man wohl nicht mehr erreichen, da die letzte Tour ja schon in einer Stunde ginge und wir es bis dahin auf keinen Fall zum Battery Park schafften.<br />
Das ist insofern &#228;rgerlich, als da&#223; wir, h&#228;tten wir die Metro genommen, durchaus p&#252;nktlich am Battery Park gewesen w&#228;ren. Wir bleiben im Bus, der durch Stra&#223;ensprerrungen gezwungen ist, eine andere Strecke zu fahren, als angezeigt.<br />
Am n&#228;chsten Tag entscheiden wir uns f&#252;r die Uptown Tour und haben Gl&#252;ck!<br />
Die Schlange vor der Haltestelle ist ziemlich lang und es ist niemand da, der die Wartenden organisiert. 2 Busse fahren einfach weiter &#8211; wahrscheinlich sind sie voll &#8211; der dritte h&#228;lt, hat aber nicht genug Platz f&#252;r alle Wartenden. Mit Ach und Krach schaffen wir es in den folgenden Bus, der dann auch gleichzeitig der Letzte ist, der die Strecke f&#228;hrt.<br />
Und auch dieser Bus f&#228;hrt nach einigen Stops einfach durch, weil kein Platz mehr f&#252;r neue Passagiere ist&#8230;</p>
<p>Fazit: die Idee ist OK und wenn man viel Zeit hat, auf freie Busse zu warten auch OK. Ist man einmal im Bus und steigt nicht aus, kann man eine gute &#220;bersicht  &#252;ber eine Stadt bekommen.<br />
Man mu&#223; aber auch damit rechnen viel Geld f&#252;r wenig Leistung zu bezahlen.</p>
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		<title>New York</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte niemals nach New York.
Das stimmt nicht so ganz. Ich wollte nach New York, weil mir mal jemand gesagt hatte: „Wenn Du London magst, wirst Du New York lieben!“ und ich mag London nicht, ich liebe es!
Wie mu&#223; dann erst New York sein?&#8230; dachte ich.
Bis eine Freundin, die ebenfalls eine London-Verliebte ist in New [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte niemals nach New York.<br />
Das stimmt nicht so ganz. Ich wollte nach New York, weil mir mal jemand gesagt hatte: „Wenn Du London magst, wirst Du New York lieben!“ und ich mag London nicht, ich liebe es!<br />
Wie mu&#223; dann erst New York sein?&#8230; dachte ich.<br />
Bis eine Freundin, die ebenfalls eine London-Verliebte ist in New York war und nur den Kopf sch&#252;ttelte.<br />
Sie liebt weiterhin London und New York l&#228;sst sie kalt.<br />
Also wollte ich auch nicht mehr so dringend da hin. </p>
<p>Nun, nachdem ich ein paar Mal in New York war, kann ich sagen: ich sehe &#252;berhaupt keine Gemeinsamkeit zwischen diesen beiden St&#228;dten. Sie sind so unterschiedlich wie &#8230; England und Amerika &#8211; selbst die Sprache ist nur so ungef&#228;hr &#228;hnlich.</p>
<p>Mein erster Eindruck von New York: ich f&#252;hle mich sicher. Die einfache Gitterstruktur der Stra&#223;en macht es leicht, sich zu orientieren.<br />
Obwohl die Stadt gro&#223; ist, kann man sich alles gut erlaufen. OK, ich habe nach dem ersten Tag Blasen an den F&#252;&#223;en.</p>
<p>Was bei mir ausbleibt, ist der Wow!-Effekt von dem mir viele Kollegen berichten, die die Hochh&#228;user so unglaublich beeindruckend finden&#8230; &#252;berhaupt bleibt eine gewisse &#220;berraschung aus, denn: es sieht alles aus, wie im Fernsehen. </p>
<p>Auch die Sehensw&#252;rdigkeiten bieten, was sie versprechen: den sensationellen Blick vom Top of the Rocks oder Empire State, die gr&#252;ne Lunge des Central Parks, das heimelige „Village“, das Gewusel in „China Town“ und „Little Italy“, der morbide Charme Coney Islands im Herbst, der blinkende Times Square bei Nacht es ist alles genau so wie man es aus dem Kino oder dem Fernsehen kennt.<br />
Nicht weniger, aber auch nicht mehr.<br />
Nur die Eisbahn vor dem Rockefeller Center ist anders als in den zahlreichen Filmen: kleiner&#8230;</p>
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		<title>Broadway, Baby!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin nicht so wahnsinnig zu versuchen, jede Show zu sehen, die der Broadway zu bieten hat. In diesem Jahr fiel mir die Auswahl sogar schwerer, als im letzten, weil kein richtiges Glanzlicht dabei zu sein schien. 
Sehr gespannt war ich eigentlich auf „Spiderman“ von dem man ja viel geh&#246;rt hat: teuerste Produktion jemals am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht so wahnsinnig zu versuchen, jede Show zu sehen, die der Broadway zu bieten hat. In diesem Jahr fiel mir die Auswahl sogar schwerer, als im letzten, weil kein richtiges Glanzlicht dabei zu sein schien. </p>
<p>Sehr gespannt war ich eigentlich auf „Spiderman“ von dem man ja viel geh&#246;rt hat: teuerste Produktion jemals am Broadway, einmal in der Produktion fast pleite gegangen, July Taymore kurz vor der Premiere gefeuert&#8230; nun, glaube ich den Kollegen die es sahen (und ich glaube ihnen) ist es vor allem die langweiligste Show des Broadways und sie waren froh, nicht mehr als 40,-$ f&#252;r die Karten bezahlt zu haben.<br />
Technisch mu&#223; es wirklich beeindruckend sein, aber die Story und die Musik rei&#223;en das nicht raus.<br />
Also spare ich mir die 40,-$ lieber.</p>
<p>Meine Wahl fiel zun&#228;chst auf „Priscilla &#8211; Queen of the Desert“. Ich habe den Film leider nicht gesehen, kann also keinen Vergleich ziehen, wohl aber sagen, da&#223; wir eine Menge Spa&#223; hatten. Obwohl alles so simpel aussieht, steckt ein unglaublich technischer Aufwand dahinter: die drei Diven, die immer dann singen, wenn ein Travestie-K&#252;nstler nicht selber singt, schweben Anfangs vom Schn&#252;rboden herein, der Bus ist mit einer LED verkleidet, so da&#223; er sp&#228;ter pink leuchten kann, auf dem Bus ist irgendwann ein riesiger Pumps befestigt, der  &#252;ber das Busdach hinaus bis &#252;ber den Orchestergraben f&#228;hrt und und und und erst die Kost&#252;me!</p>
<p>Die Kost&#252;me in den Travestie-Nummern toppen sich gegenseitig. Auch wenn ich mir vorstelle, da&#223; so mancher der (unglaublich gut durchtrainierten) T&#228;nzer sich denkt: „Daf&#252;r habe ich also 15 Jahre Ballett gemacht, damit ich jetzt als &#252;bergro&#223;er Muffin mit Kerze auf dem Kopf Walzer tanze!“<br />
Es glitzert, federt und blinkt also an allen Ecken und Enden, die Musik besteht aus lauter Disco-Hits, gute Laune ist vorprogrammiert und an zwei Stellen kann man auch ein Tr&#228;nchen der R&#252;hrung verdr&#252;cken.</p>
<p>Tagelang lachte ich noch &#252;ber „Pop Music“, eine Nummer, die von einer kleinen asiatischen Mail-Order-Braut gesungen wird und die dabei vorf&#252;hrt, wo und wie sie &#252;berall Tischtennisb&#228;lle ploppen lassen kann&#8230;</p>
<p>Als zweite Show sah ich „Follies“. Eine ganz andere Art, schon allein wegen der Musik von Stephen Sondheim, eher ein Musical im klassischen Sinn.<br />
Und hier kam wieder zusammen, was mich schon letztes Jahr in „Addams Family“ faszinierte: man sieht, da&#223; die Darsteller hier wirklich alles Spiel, Gesang und Tanz beherrschen. Bernadette Peters ist eine DER Musicaldarstellerinnen, genau so Elaine Page, die erste Evita oder Jan Maxwell &#8230;  Sie sind aber nicht nur gesanglich einwandfrei sondern auch spielerisch tadellos!</p>
<p>Das St&#252;ck handelt von den „Follies“ (in Anlehnung an die Ziegfeld-Follies), die 30 Jahre nach ihrer letzten Show wieder in ihrem alten Theater zusammenkommen um vor der endg&#252;ltigen Schlie&#223;ung und dem Abriss des Hauses noch einmal zu feiern. Erinnerungen werden wach, alte Liebe wiederentdeckt, es wird sich noch einmal gezofft und am Ende bleibt alles beim Alten.</p>
<p>Das ganze Theater wird in die Show einbezogen: die W&#228;nde  und die Decke sind mit grauem, verschossenen Stoff verh&#228;ngt, w&#228;hrend des Einlasses h&#246;ren wir hallende Steppschritte, wie aus einer fernen Erinnerung.<br />
W&#228;hrend des St&#252;cks, das (mit Ausnahme einer Art Traumsequenz) ausschlie&#223;lich auf der grauen Hinterb&#252;hne des Theaters spielt, bewegen sich T&#228;nzerinnen in glamour&#246;sen aber grau-schwarz gehaltenen Showkost&#252;men in Zeitlupe &#252;ber die B&#252;hne und auf der Galerie des B&#252;hnenbildes, wie die Schatten der Erinnerung an die glanzvollen Zeiten.</p>
<p>Diese „Schatten“ werden als Doppelbesetzung ganz konkret. Wenn die „alten „Follies“ sich noch einmal an ihre Choreographie erinnern und tanzen, tanzen da pl&#246;tzlich die „jungen“ Follies in ihren Federkost&#252;men die Kick-Line mit.<br />
Und auch in den Spielszenen wird diese Doppelb&#246;digkeit beibehalten: es gibt zu den Protagonisten Sally, Phyllis, Ben und Buddy jeweils ihre jungen „Ichs“ die zeigen, „wie es damals war“.</p>
<p>Die Spieszenen haben es in sich. Es beginnt, wie eine Noël Coward Konversations-Kom&#246;die und wird schnell b&#246;sartiger Tennessee Williams, oder wahrscheinlich eher Strindberg.<br />
Die Songs klingen -typisch Sondheim- leicht, sind aber &#8211; typisch Sondheim &#8211; hochanspruchsvoll sie passen vom Text und Rhythmus ins St&#252;ck, und f&#252;hren die Handlung wie ein Monolog weiter.<br />
Wenn Buddy mit „The Wrong Girl“ alleine die B&#252;hne rockt oder „Phyllis“ sich mit „Could I Leave You?“ mit Ben auseinandersetzt, ist das, obwohl ein Song, ganz gro&#223;es Theater.</p>
<p>Die alten Follies sind &#252;brigens alles gestandene Frauen, denen man ihr Alter (also 45+) auch k&#246;rperlich ansieht: da tr&#228;gt keine Gr&#246;&#223;e 32 (naja, au&#223;er Jan Maxwell und Bernadette Peters), eher 42 und mehr, aber sie alle tanzen und steppen mit Anmut und Leichtigkeit.</p>
<p>Der Fairness halber seien hier auch die beiden m&#228;nnlichen Hauptrollen namentlich erw&#228;hnt: Ron Raines spielt den Ben und Danny Burstein den Buddy. Wahrscheinlich stelle ich irgendwann wie bei Nathan Lane fest, da&#223; ich beide aus Film und Fernsehen kenne.</p>
<p>Dieses St&#252;ck wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Deutschland sehen. Sondheims Musik ist zu anspruchsvoll f&#252;r das La-La-La-gew&#246;hnte-Andrew-Lloyd-Webber-Musical-Publikum. Au&#223;er „Losing My Mind“, das glaube ich durch Liza Minelli einige Bekanntheit erreichte, ist kein Ohrwurm dabei, den man summt, wenn man aus dem Theater kommt.<br />
Und ich kann mir nicht vorstellen, welche 10 deutschen Schauspielerinnen man besetzen k&#246;nnte?<br />
Man stelle sich &#252;berhaupt mal vor: die Besetzungsliste (ohne Ensemble!) umfasst 31 Leute, dazu noch 15 Mann und Frau Ensemble plus Orchester&#8230;! Wahrscheinlich kann sich gar kein deutsches Theater so eine Produktion &#252;berhaupt leisten.<br />
Dieser Abend war seine 79,-$ (Rang Mitte- das ist ziemlich weit hinten- links) wert!</p>
<p>„Seminar“ ist das einzige reine Sprechtheater St&#252;ck, das ich sehe. Es ist eine Preview und wir zahlen 81,-$ pro Karte im Rang&#8230; denn es spielen Alan Rickman, Jerry O&#8217;Connell, Hamish Linklater, Lily Rabe und Hettienne Park, alles durch Film und Fernsehen bekannte Schauspieler, die hier beweisen, da&#223; es keinen Unterschied zwischen B&#252;hnen- oder Film-, sondern nur einen zwischen guten oder schlechten Schauspielern gibt.<br />
Der Abend ist &#8211; im Gegensatz zu vielen vergleichbaren deutschen Produktionen in denen man &#8220;gro&#223;e Namen&#8221; engagiert, um Publikum zu ziehen &#8211; gro&#223;artig.</p>
<p>Ein weiteres Show-Highlight war der Besuch von „Eileens Stardust“. ein klassisches 50er Jahre Diner in dem die Kellner singen. Und zwar richtig gut singen. Weil sie n&#228;mlich eigentlich Musicaldarsteller sind.<br />
Nach Ende der Broadway Shows, also so gegen 23:00 am Samstag Abend gibt es einen Showblock. Und w&#228;hrend man seinen Burger verzehrt kann man ausgezeichneten Leuten zuh&#246;ren.<br />
Es gibt keine B&#252;hne, nur einen maximal 30 cm breiten Steg zwischen den R&#252;ckenlehnen der Mittelb&#228;nke, auf dem die S&#228;nger stehen, wenn sie nicht durchs Lokal laufen. Moderiert wird alles von einem &#228;lteren Herrn in wei&#223;em Dinnersakko. Nach dem Showblock geht ein Sektk&#252;bel rum, in dem ausschlie&#223;lich die Trinkgelder f&#252;r die S&#228;nger gesammelt werden. Daraus finanzieren sie Gesangs- oder Schauspielstunden</p>
<p>In den letzten Jahren haben es immer wieder Leute von „Eileens“ an den Broadway geschafft. Eine sah ich wohl letztes Jahr als Wednesday in „Addams Family“ eine singt derzeit als Schwester Mary Robert in „Sister Act“&#8230; </p>
<p>Es wundert mich, da&#223; diese Idee es noch nicht nach Deutschland geschafft hat? Gerade eine (hahaha) Musical-Hauptstadt wie Hamburg mit 3 Musical Schulen hat doch genug Potential!</p>
<p>Jedenfalls bin ich mit meinen Broadway Erlebnissen sehr zufrieden. Musical in America ist nicht vergleichbar mit Musical in Deutschland. Es hat sich hier aus einer Theatertradition entwickelt (vielleicht ein &#196;quivalent zu unseren deutschen Operetten) in denen man rundum gut ausgebildete Leute braucht.<br />
Schwer vorstellbar erscheint mir, da&#223; hier irgendein nicht-akzentrei-englisch sprechender Darsteller eine Hauptrolle bekommt und von einem nicht-englisch sprechenden Regisseur inszeniert wird&#8230;<br />
Schaut man sich die Lebensl&#228;ufe der Broadway-Darsteller an, kann man sehen, da&#223; sie nicht ausschlie&#223;lich Musical, sondern auch Theater, Film und Fernsehen spielen.<br />
Musicals haben hier allerdings nur eine begrenzte Haltbarkeit und sind kein Garant f&#252;r eine langfristige Besch&#228;ftigung.<br />
Als Darsteller hier leben m&#246;chte ich nicht, aber als Zuschauer bin ich sehr, sehr dankbar!</p>
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		<title>Charleston</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte nie in die USA &#8211; au&#223;er vielleicht nach New Orleans, wegen der St&#252;cke von Tennessee Williams und um die Athmosph&#228;re dort zu sp&#252;ren, die er so eindringlich beschreibt.
Wahrscheinlich bin ich einer von nur 10 Deutschen, die „Vom Winde verweht“ auch als Buch gelesen haben. Damals war ich 18 und viel ist mir nicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte nie in die USA &#8211; au&#223;er vielleicht nach New Orleans, wegen der St&#252;cke von Tennessee Williams und um die Athmosph&#228;re dort zu sp&#252;ren, die er so eindringlich beschreibt.</p>
<p>Wahrscheinlich bin ich einer von nur 10 Deutschen, die „Vom Winde verweht“ auch als Buch gelesen haben. Damals war ich 18 und viel ist mir nicht mehr erinnerlich, au&#223;er den endlosen Schlacht-Beschreibungen in deren Mittelpunkt Charleston steht. Es mag daran liegen, da&#223; ich eine pulsierende Metropole erwarte?</p>
<p>Charleston ist anders, zumindest der kleine Teil, den ich davon sehe. Es macht den Eindruck einer, gem&#252;tlichen und sehr reichen kleinen Stadt mit wundersch&#246;nen Villen bei denen so manche Terrasse gr&#246;&#223;er ist, als eine gew&#246;hnliche deutsche Einzimmerwohnung. Dies sind nur die kleinen H&#228;user, die gro&#223;en Plantagen befinden sich au&#223;erhalb. Eine freundliche Amerikanerin erkl&#228;rt uns, dies seien die Villen Zuckerrohr- und anderer Plantagenbesitzer „Cotton is more bossy.“</p>
<p>Wir fr&#252;hst&#252;cken in „Joe‘s Diner“. Der Laden ist klein und auf Grund seiner N&#228;he zur Universit&#228;t immer gut gef&#252;llt. Zwischen den Tischen wuseln mindestens 4 Kellnerinnen umher, was f&#252;r einen Laden dieser Gr&#246;&#223;e viel Personal und der neuerliche Beweis ist, da&#223; Arbeit in den USA nichts kostet.<br />
Auf den Tischen karierte Tischdecken mit L&#246;chern, davor durchgesessene Lederb&#228;nke, am Tresen sitzend, kann man dem Koch auf die Finger gucken, wie er Speck und Eier br&#228;t, die Buttermilchwaffeln macht oder Sandwiches belegt.<br />
Die Kellnerinnen bieten automatisch „Refill“ mit dem f&#252;r die USA so typischen d&#252;nnen Kaffee an.<br />
Es ist eine Szene, wie aus einem Film, aber ich sitze mitten drin.</p>
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		<title>Karibik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es gibt sie, die Str&#228;nde, die wir uns vorstellen, wenn wir das Wort „Karibik“ h&#246;ren.
Str&#228;nde mit feinem, wei&#223;en, pudrigen oder grobem wei&#223;em oder buntem, blau und rosa gesprenkeltem Sand und Wasser dessen Farbe von hellt&#252;rkis bis dunkelblau changiert unter strahlend blauem Himmel (schei&#223;ehei&#223;) oder einem Himmel &#252;ber den gem&#252;tlich Sch&#228;fchenwolken ziehen (gerade mal so [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gibt sie, die Str&#228;nde, die wir uns vorstellen, wenn wir das Wort „Karibik“ h&#246;ren.</p>
<p>Str&#228;nde mit feinem, wei&#223;en, pudrigen oder grobem wei&#223;em oder buntem, blau und rosa gesprenkeltem Sand und Wasser dessen Farbe von hellt&#252;rkis bis dunkelblau changiert unter strahlend blauem Himmel (schei&#223;ehei&#223;) oder einem Himmel &#252;ber den gem&#252;tlich Sch&#228;fchenwolken ziehen (gerade mal so ertr&#228;glich), Str&#228;nde, die kilometerlang sind, oder kleine sch&#246;ne Buchten mit und ohne Palmen&#8230;</p>
<p>Wo bleibt das „aber“?<br />
Hier kommt es:</p>
<p>diese Str&#228;nde sind selten so leer wie man das auf Photos immer sieht.<br />
Ist es irgendwo nett, sind die Sonnenliegen und -schirmverleiher schon da. Es gibt (mindestens) eine H&#252;tte mit Rumcocktails und ein Restaurant deren Musik, die &#252;ber die Idylle schallt.<br />
Hat man ganz gro&#223;es Pech, werden einem von fliegenden H&#228;ndlern in beliebiger Reihenfolge Schmuck (Einheitsware), Sonnenbrillen (Touristenqualit&#228;t), T&#252;cher, Fl&#246;ten oder Eis angeboten&#8230; </p>
<p>Das liegt daran, da&#223; es auf den meisten (aber nicht allen) Inseln au&#223;er den wundersch&#246;nen Str&#228;nden mit pudrigem, oder grobem, wei&#223;em oder buntem blau und rosa gesprenkelten Sand und Wasser dessen Farbe von hellt&#252;rkis bis dunkelblau changiert und strahlend blauem Himmel nichts gibt.<br />
Keine Ruinen von Ureinwohnern, keine Altstadt, das ein oder andere Castell, eine oder mehrere Kirchen und je nach Insel von Engl&#228;ndern, Franzosen oder Holl&#228;ndern gebaute pittoreske Stadtkerne.</p>
<p>L&#228;sst das Klima es zu, gibt es einen Regenwald, den man zum Ausgleich erwandern kann. Wenn nicht, legt man sich an den Strand mit feinem, wei&#223;en, pudrigen oder grobem wei&#223;em oder buntem, blau und rosa gesprenkeltem Sand und Wasser dessen Farbe von hellt&#252;rkis bis dunkelblau changiert&#8230;</p>
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		<title>Dubai</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jemand hat heute gesagt: &#8220;Dubai sieht aus, wie ein Architekturwettbewerb.&#8221;
Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand hat heute gesagt: &#8220;Dubai sieht aus, wie ein Architekturwettbewerb.&#8221;<br />
Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.</p>
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